CMD - Craniomandibuläre Dysfunktion

CMD steht für Cranio – Mandibuläre – Dysfunktion. CMD ist ein Sammelbegriff für eine gestörte Funktion des Kauorgans. Zum Kauorgan gehören neben den Zähnen und dem Zahnhalteapparat auch das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur, die Sehen und die Bänder, die an der Funktion des Kiefergelenks beteiligt sind. Des Weiteren gehören aber auch die Hals-, Nacken und Schultergürtelmuskulatur (inklusive deren Sehnen und Bänder) dazu.

Die Diagnose erfordert neben der Anamnese und Untersuchung, auch eine Funktionsanalyse und röntgenologische Untersuchung. An Therapien stehen neben den klassischen Aufbissschienen und Medikamenten die Verordnung von Krankengymnastik zur Verfügung. Manchmal muss das Gebiss mit Einschleifmaßnahmen therapiert werden, oder ein alter bereits vorhandener Zahnersatz neu angefertigt werden.

Ist keine zahnmedizinische Ursache zu finden, kann die Überweisung zu einem Arzt notwendig sein. Dies kann zum Beispiel ein Orthopäde oder Internist sein. Auch seelische Ursachen können in Betracht kommen und eine Überweisung erforderlich machen.

Diagnostik und Therapiemöglichkeiten:

  • Funktionsanalyse
  • Röntgenologische Untersuchungen
  • Krankengymnastik
  • Medikamente
  • Aufbiss-Behelfe bzw. -Schienen
  • Überweisung zu einem ärztlichen Kollegen